Intuitiv, schnell und immer aktuell - jetzt Handelsblatt App installieren.
Finanzvergleich AnzeigeSoftwarevergleich AnzeigeImmobilienbewertung AnzeigeUnternehmensberatung Anzeige
Der Markt für Verpackungen ist herausfordernd. Hohe Variantenvielfalt, ständige Änderungen der Kundenanforderungen und steigender Kostendruck verlangen von Herstellern mittlerweile höchste Flexibilität. Traditionelle ERP-Lösungen stoßen hier an Grenzen. Unternehmen benötigen daher dedizierte Softwarelösungen für die Verpackungsindustrie, die exakt den Erfordernissen der Branche entsprechen. Was leisten solche Systeme in der Praxis?
Neben allgemeinen Themen wie hohen Energie- und Personalkosten sowie steigenden gesetzlichen Anforderungen ist die zunehmende Individualisierung von Produkten eine Hauptherausforderung der Branche. Denn die Nachfrage nach sehr spezifischen Verpackungslösungen erfordert Prozesse, die tausende Varianten korrekt abbilden – sowohl in der Konfiguration und Angebotserstellung als auch in der Produktionsplanung und -steuerung. Mit Standard-ERP-Systemen ist dies kaum zu realisieren.
In der Praxis zeigt sich das an mehreren Punkten:
Hinzu kommen branchenspezifische Faktoren: FEFCO-Standards für Wellpappe, Rezeptverwaltung für Folien oder palettenspezifische Lieferungen. Systemen wie SAP ERP und S/4HANA fehlt es hier an den notwendigen Funktionsbausteinen. Daher benötigen Unternehmen branchenspezifische Erweiterungen.
Softwarelösungen für die Verpackungsindustrie schließen die Lücke zwischen Standard-ERP-Funktionen und branchenspezifischen Anforderungen. Sie bilden die Besonderheiten von Verpackungsherstellern in vorkonfigurierten Prozessen ab. So ermöglichen sie effiziente Abläufe von der Produktentwicklung bis zur Auslieferung. Zudem fließen laufend Erfahrungswerte und Best Practices in solche Systeme ein, was den Nutzen zusätzlich erhöht.
Genau diesen Ansatz verfolgt die Aicomp Group. Das Unternehmen entwickelt seit über 25 Jahren spezialisierte Softwarelösungen für Verpackungshersteller. Mit einer über 20-jährigen SAP-Partnerschaft und Erfahrung aus mehr als 220 Projekten verbindet Aicomp technologisches Know-how mit praxisnaher Beratung. Kunden wie Mondi, RKW Group, SAICA oder Südpack nutzen die Lösungen, um komplexe Produktvarianten präzise zu konfigurieren und Kostenstrukturen transparent zu halten.
Die Software-Suite von Aicomp besteht im Wesentlichen aus zwei Produkten: das SAP-zentrierte VCPowerPack und die cloudbasierte CPQ-Lösung Cubicus.
Beide Systeme verstehen sich als Werkzeuge, um den Übergang von der Massenfertigung zu individualisierten Produktstrukturen zu meistern.
VCPowerPack fungiert als leistungsfähige Konfigurations-Engine innerhalb von SAP ERP und S/4HANA. Das Add-on automatisiert Stammdatenprozesse, beschleunigt die Angebotserstellung und integriert Elemente der Produktionsplanung – von der Materialverwaltung bis zur Arbeitsvorbereitung.
Drei Kernmodule bilden das Rückgrat:
Mit diesen Features entstehen präzise Angebote in Minuten statt in Stunden. Durch CPQ- und CtC-Konzepte („Configure the Configurator“) wird zudem eine Massenpersonalisierung möglich, ohne den Produktionsfluss zu beeinträchtigen. Automatisierte Plausibilitätsprüfungen, Multi-Channel-Vertrieb und robotergesteuerte Prozessautomatisierungen fügen sich zu einem geschlossenen System.
Für Unternehmen, die eine flexiblere Integration über verschiedene ERP-Systeme hinweg benötigen, steht Cubicus bereit. Die Lösung basiert auf einer mandantenfähigen Microservice-Architektur und unterstützt den Clean-Core-Ansatz, der vor allem durch SAP aktuell proklamiert wird. Das zentrale Merkmal: Offenheit.
Dank API-Struktur lässt sich Cubicus in nahezu jede IT-Umgebung integrieren – ohne tiefgreifende Eingriffe in bestehende Systeme. Multi-Tenant-Architektur, Echtzeitkommunikation und Skalierbarkeit machen Cubicus zu einer modernen SaaS-Lösung für variantenreiche Fertigungsumgebungen. Produktionsspezifikationen, Materialvarianten und Prozesspfade können mit der Lösung flexibel dargestellt werden, wodurch Fertigung und Kalkulation enger zusammenrücken.
Zahlreiche Verpackungsunternehmen berichten von signifikant verkürzten Durchlaufzeiten und höherer Datenqualität. Angebotsprozesse, die einst mehrere Stunden beanspruchten, werden mit automatisierten Workflows in wenigen Minuten abgeschlossen.
„Mit der technologischen Lösung von Aicomp haben wir eine sehr integrierte Umgebung für Produktkonfiguration und Angebotsprozesse gewonnen. Dadurch verkürzen sich unsere Antwortzeiten auf neue Kundenanfragen erheblich“, heißt es vom Anwenderunternehmen SAICA.
Die Lösungen von Aicomp führen außerdem zu:
Ein weiterer Punkt ist die Skalierbarkeit. Ob mittelständischer Wellpapphersteller oder globaler Konzern – durch modulare Systemarchitektur lässt sich der Funktionsumfang an Wachstum und Komplexität anpassen. Lokale Präsenz an sechs Standorten weltweit stellt zudem die Umsetzungs- und Supportnähe sicher.
Standard-ERP-Lösungen stoßen an ihre Grenzen, da sie nicht die spezifischen Anforderungen der Verpackungsindustrie abbilden können, wie zum Beispiel hohe Variantenvielfalt und komplexe Angebotsprozesse.
Die Verpackungsindustrie steht vor Herausforderungen wie hohen Energie- und Personalkosten, steigenden gesetzlichen Anforderungen und einer steigenden Nachfrage nach individualisierten Verpackungslösungen.
Die Aicomp-Lösungen, wie VCPowerPack und Cubicus, bieten spezialisierte Funktionen zur Unterstützung von individuellen Produktkonfigurationen, Datenintegration und Workflow-Automatisierung.
Aicomp-Lösungen verkürzen Durchlaufzeiten, verbessern die Datenqualität, bieten Transparenz in der Kostenstruktur und ermöglichen eine reibungslose Integration produktionsnaher Systeme.
Cubicus unterstützt flexible Integrationen über verschiedene ERP-Systeme hinweg durch seine mandantenfähige Microservice-Architektur und ermöglicht Echtzeitkommunikation und Skalierbarkeit.