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Wer Verpackungen herstellt, muss Stellschrauben wie Material, Format, Druck und Fertigung eng aufeinander abstimmen. Um Angebote verlässlich zu kalkulieren, sind präzisere Werkzeuge als Vergleichstabellen und Durchschnittswerte notwendig. Ein neuartiger Produktkonfigurator hilft, Verpackung in allen denkbaren Varianten durchzurechnen.
Keine Verpackung gleicht hinsichtlich Material, Stärke, Format, Druck, Veredelung, Zuschnitt, Liefermenge, Produktionsweg et cetera einer anderen. Verpackungshersteller, die diese Vielfalt souverän bedienen, heben sich im Wettbewerb hervor – müssen dabei jedoch komplexe Abläufe bewältigen. Bereits eine kleine Änderungen an einer der genannten Faktoren zeitigt große Auswirkungen auf Fertigung, Laufzeit und Kalkulation.
Diese Kalkulation wird in vielen Unternehmen kleinteilig erstellt, mittels Excel-Listen, auf denen Spezifikationen per Hand ergänzt und anhand von Erfahrungswerten berechnet werden. Das kostet Zeit und birgt Risiken, denn Fehler im Angebot wirken sich sofort negativ auf Produktionsplanung und Marge aus.
Gängige ERP-Systeme sind keine große Hilfe, denn sie können Stammdaten, Preise und Aufträge managen, doch keine komplexen Verpackungskonfigurationen. Jede unternehmensspezifische Modifikation einer solchen Software aber erhöht die Abhängigkeit vom Anbieter, erschwert spätere Updates und treibt die Kosten. Für viele kleine und mittelständische Verpackungshersteller ist das wirtschaftlich nicht „zu wuppen“.
Glücklicherweise verändert sich die IT-Landschaft: Die Cloud ersetzt den Betrieb eines eigenen Servers, ERP-Software wird zunehmend als externer Service (SaaS) genutzt, dessen Anbieter für die laufende Aktualisierung und Anpassung an neue Materialien, Produkte, Marktanforderungen und Fertigungszyklen verantwortlich zeichnet.
Die Verpackungsbranche profitiert bislang allerdings kaum von dieser Entwicklung. Noch immer berücksichtigen die meisten der am Markt vorhandenen externen Services die speziellen Anforderungen der Verpackungsindustrie nicht; ihre Bedienung ist aufgrund komplizierter Masken sperrig und bremst die Angebotserstellung aus.
Die AICOMP Consulting GmbH aus Sonnenbühl hat dieses Manko nun in Angriff genommen. „Cubicus“ heißt der cloud-basierte Produktkonfigurator, den das Unternehmen speziell für die Verpackungsindustrie konzipiert hat. Der Kniff: Die Funktionen von Cubicus arbeiten unabhängig von der ERP-Software, das System selbst aber ist über offene Schnittstellen mit bestehende ERP-Lösungen von SAP, Microsoft Dynamics, Odoo und anderen kompatibel. In der SAP-Umgebung läuft Cubicus beispielsweise auf der SAP Business Technology Platform und lässt sich bruchlos integrieren.
Ohne hohe Anfangsinvestition für Nutzer, bei überschaubaren Betriebskosten, der Möglichkeit zur Skalierung, zentral gesteuerten Updates und kontinuierlicher Weiterentwicklung bietet AICOMP mit Cubicus vorbildliche SaaS. Wirklich innovativ ist jedoch der branchenspezifische „Zuschnitt“ des Produktkonfigurators. Typische Maßgaben für Verpackungen aus Wellpappe, Folienverpackungen und Faltschachteln sind bereits vorkonfiguriert; Material-, Stück- und Preislisten, Varianten, Maschinen- und Arbeitsplatzkosten werden übersichtlich dargestellt.
Für jeden Artikel können mehrere Spezifikationen hinterlegt werden, etwa unterschiedliche Fertigungsstraßen je nach Maschine, Losgröße oder Auslastung. Cubicus kalkuliert diese Alternativen unter Berücksichtigung von Rüstzeiten, Abfall und Laufzeiten verlässlich durch.
Trotz seiner anspruchsvollen Funktionen besticht Cubicus durch eine übersichtliche Benutzeroberfläche. AICOMP hält den Schulungsaufwand dankenswert klein, Vertriebsteams beherrschen den Verpackungskonfigurator bereits nach kurzer Einarbeitung.
Dank Cubicus wird Produktkonfiguration zu einem eigenständigen Prozess, eingefügt in die bestehende IT-Landschaft, doch sauber getrennt vom ERP-System. Diese Trennung verschafft vielfältige Vorteile:
Cubicus ist die jüngste Errungenschaft im Portfolio von AICOMP. Der ERP-unabhängige Produktkonfigurator wurde eigens für komplexe Verpackungen entwickelt. Wichtig für Interessenten: Aktuell läuft ein Early-Adopter-Programm, bei dem Verpackungshersteller aktiv Rückmeldung zur Weiterentwicklung von Cubicus einbringen können.