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Die Konfiguration von Produkten ist in der Verpackungsbranche eng mit den Prozessen im ERP-System verbunden. Letzteres muss nicht immer eine SAP-Instanz sein. Auch Systeme von Anbietern wie Microsoft, Oracle und Sage befinden sich im Einsatz. Solche Unternehmen benötigen einen Produktkonfigurator ohne SAP-Abhängigkeit. Als ideal erweisen sich an dieser Stelle Branchenlösungen, die sich durch technologische Offenheit in jede Systemumgebung einfügen.
In vielen Verpackungsunternehmen zeigt sich ein ähnliches Bild: Das eingesetzte ERP-System deckt zwar die kaufmännischen Prozesse ab, für vertriebs- und produktionsnahe Anforderungen fehlen jedoch entscheidende Funktionen – etwa in der Produktkonfiguration. So kennen Standard-ERP-Lösungen weder die Besonderheiten von Wellpappe-Konstruktionen noch die komplexen Kalkulationslogiken bei Folienverpackungen oder Faltschachteln.
Universelle Konfiguratoren mögen auf den ersten Blick eine Alternative darstellen, erweisen sich in der Praxis aber als problematisch. Denn sie erfordern umfangreiche Anpassungen, um branchenspezifischen Anforderungen zu genügen.
Eigenentwicklungen erscheinen manchem Entscheider als Ausweg aus diesem Dilemma. Die langfristigen Kosten werden dabei jedoch häufig unterschätzt. Wartung, Weiterentwicklung und Anpassungen an neue Anforderungen binden kontinuierlich Ressourcen. Proprietäre Systeme einzelner Anbieter führen darüber hinaus zu Abhängigkeiten. Der entsprechende Vendor Lock-in schränkt die Flexibilität ein und erschwert spätere Systemwechsel.
Begegnen lässt sich diesen Herausforderungen durch die Einführung eines branchentauglichen Produktkonfigurators ohne SAP-Fokus. Doch was sollten solche Lösungen in technischer Hinsicht leisten können?
Im Bereich der Konfigurationssoftware setzen sich Cloud-First-Strategien zunehmend durch. Sie erfordern jedoch moderne Architekturen mit offenen Schnittstellen. Die Integration verschiedener Systeme wird zur Kernaufgabe: CRM- und ERP-Lösungen müssen mit dem Konfigurator kommunizieren können, gleiches gilt für angrenzende Tools wie CAD-Systeme.
Parallel dazu steigen die Anforderungen an Geschwindigkeit und Präzision. Vertriebsmitarbeiter sollten in der Lage sein, konsistente Angebote innerhalb kürzester Zeit zu generieren. Dafür ist ein hoher Automatisierungsgrad notwendig. Produktionsplaner benötigen hingegen fehlerfreie Stücklisten und Arbeitspläne. Gleichzeitig fordern Kunden sehr individuelle Verpackungslösungen, was die Variantenvielfalt steigen lässt. Ein zeitgemäßer Produktkonfigurator ohne SAP muss all diese Punkte aufgreifen, ohne dabei von einem bestimmten Backend-System abhängig zu sein.
Ein Produktkonfigurator, der ausschließlich für die Verpackungsindustrie entwickelt wurde, ist Cubicus von Aicomp. Die Besonderheit ist der „ERP-agnostische“ Ansatz der Lösung: Als cloud-native SaaS-Anwendung funktioniert Cubicus mit jedem Backend-System. Die offene API-Architektur ermöglicht die Integration mit Microsoft Dynamics, Oracle, Sage und beliebigen anderen Plattformen. Durch den „Clean Core Approach“ bleiben Modifikationen am ERP-Kern vollständig aus. Stattdessen kommuniziert der Konfigurator über standardisierte Schnittstellen mit den bestehenden Systemen.
Eine weitere Besonderheit liegt in der Branchenspezialisierung: Anders als universelle Konfiguratoren besitzt Cubicus vorkonfigurierte Funktionen für die Verpackungsindustrie. Wellpappe-Hersteller finden ihre spezifischen Kalkulationslogiken bereits vor, Folienproduzenten ihre Materialberechnungen, Faltschachtel-Fertiger ihre Konstruktionsregeln. Diese Vorkonfiguration verkürzt die Implementierungszeit erheblich. In die Lösung flossen darüber hinaus 25 Jahre Branchenerfahrung von Aicomp ein – ursprünglich im SAP-Umfeld gewonnen, nun bewusst für alle ERP-Systeme verfügbar gemacht.
Cubicus unterstützt komplexe Fertigungsprozesse durch flexible Produktionsversionen. Für jede Fertigwarenspezifikation lassen sich mehrere Fertigungsspezifikationen hinterlegen. Diese Fähigkeit ermöglicht unterschiedliche Produktionsvarianten basierend auf verschiedenen Produktionspfaden. Variationen bei Materialien, Prozessen oder Maschinenkonfigurationen werden präzise abgebildet.
Die Gemeinkosten-Kalkulation arbeitet wahlweise mit prozentualen Berechnungen und Festwertdefinitionen. Die Arbeitsplatz-Kostenverfolgung ermöglicht aktivitätsbezogene Berechnungen und berücksichtigt Setup- sowie Laufzeiten getrennt. Material-Preislisten funktionieren kontextbasiert mit flexiblen Gültigkeitszeiträumen. Stücklisten erfassen detailliert alle Materialien und integrieren Preisbildungsmechanismen direkt.
Durch die Integration mit anderen Geschäftstools wie CRM und ERP automatisiert das System außerdem zahlreiche Prozesse. Der Datenfluss zwischen Konfiguration, Vertrieb und Produktion verbessert sich dadurch deutlich. Fehler bei der Produktzuordnung werden minimiert, Komponentenbeziehungen klar definiert, Kundenanforderungen präzise erfasst.
Der Wert eines ERP-agnostischen Konfigurators zeigt sich beispielsweise bei Systemwechseln oder Unternehmenszusammenschlüssen. Während SAP-spezifische Lösungen bei einem ERP-Wechsel komplette Neuinvestitionen erfordern, bleibt Cubicus unverändert funktionsfähig. Unternehmen behalten ihre Flexibilität in der Systemlandschaft und können ERP-Entscheidungen unabhängig vom Produktkonfigurator treffen.
Weiterhin schützt die Unabhängigkeit von ERP-Lifecycles und Update-Zyklen vor erzwungenen Migrationsprojekten. Während ERP-Hersteller ihre Upgrade-Strategien ändern, läuft der Konfigurator stabil weiter. Der moderne Technologie-Stack von Cubicus sichert dabei die Zukunftsfähigkeit und ermöglicht eine kontinuierliche Weiterentwicklung ohne System-Brüche. Integration mit weiteren CRM-Systemen, Analytics-Tools und anderen Applikationen sind jederzeit möglich.
Weil Standard-ERP-Systeme oft die spezifischen Anforderungen der Verpackungsbranche, wie die Besonderheiten von Wellpappe-Konstruktionen oder komplexe Kalkulationslogiken, nicht abdecken. Ein branchenspezifischer Konfigurator ohne SAP-Abhängigkeit kann diese Lücken schließen.
Cubicus bietet eine branchenspezifische Lösung mit vorkonfigurierten Funktionen für Wellpappe-Hersteller, Folienproduzenten und Faltschachtel-Fertiger. Er ist cloud-native, ERP-agnostisch und ermöglicht flexible Integrationen mit Systemen wie Microsoft Dynamics, Oracle und Sage.
Er sollte Cloud-First-Strategien unterstützen, über offene Schnittstellen verfügen und problemlos mit CRM-, ERP- und CAD-Systemen kommunizieren können. Ein hoher Automatisierungsgrad zur schnellen Angebotserstellung und präzise Stücklisten sind ebenfalls essenziell.
Cubicus bietet flexible Produktionsversionen, die Variationen bei Materialien, Prozessen und Maschinenkonfigurationen präzise abbilden. Die Kalkulation von Gemeinkosten sowie die aktive Kostenverfolgung werden ebenfalls umfassend unterstützt.
Cubicus bleibt bei ERP-Wechseln unverändert funktionsfähig, wodurch Neuinvestitionen vermieden werden. Die Unabhängigkeit von ERP-Lifecycles schützt vor erzwungenen Migrationsprojekten und ermöglicht eine kontinuierliche Weiterentwicklung.