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Die Absicherung von Operational Technology (OT) ist ein wichtiger Bestandteil der Cybersicherheit. Zusätzlich hat sie sich zu einem Schlüsselfaktor für betriebliche Stabilität und regulatorische Konformität entwickelt. Doch die Herausforderungen sind enorm: Komplexe Maschinenparks, teilweise Jahrzehnte alt, sollen ins digitale Zeitalter überführt werden. Eine OT-Sicherheitslösung ist wichtig, um zu ermitteln, wie Integrität und Produktivität auch in Zukunft gewährleistet werden.
Die Integration älterer Maschinen in moderne Infrastrukturen ist ein Risiko, das sich in vielen Unternehmen täglich manifestiert. Veraltete Betriebssysteme, bisweilen sogar auf neu ausgelieferten Anlagen, öffnen Angreifern Tür und Tor. Unsichere Kommunikationsprotokolle erfordern entweder Isolierung oder Ersatz, beides aber wirkt sich unmittelbar auf Produktionsabläufe aus. Zahlreiche Firmen kämpfen zudem mit Unklarheiten bei der Umsetzung neuer Regularien wie NIS-2, CRA und DORA.
Traditionelle Schutzmethoden, etwa Firewalls, Netzwerksegmentierung und sorgfältiges Assetmanagement, erfüllen ihre Aufgabe ebenfalls nur bedingt. Denn es existieren Faktoren, die ihre Wirkung schwächen:
Um vollständige OT-Sicherheit zu erreichen und all diesen Problemen aus dem Weg zu gehen, müssten die Produktionsanlagen theoretisch komplett vom Netzwerk getrennt werden. Selbstverständlich ist dies aufgrund der Anforderungen an eine moderne, vollständig vernetzte Produktion nicht möglich. Deshalb gehen viele Unternehmen Kompromisse ein, die weder der Security noch der Industrie-4.0-Thematik vollkommen gerecht werden.
Ein Ansatz, um die Lücke zwischen OT-Sicherheits- und Digitalisierungsanforderungen zu schließen, ist edge.SHIELDOR – ein Produkt der Lübecker TRIOVEGA GmbH. Die Lösung transformiert unsichere Protokolle alter Maschinensteuerungen in sichere Formate (zum Beispiel SMBv3 und OPC-UA). So wird die Integration kritischer Altanlagen ohne deren physische Stilllegung ermöglicht.
Die seit Mai 2025 patentierte Architektur isoliert OT-Netzwerke vollständig von IT-Infrastrukturen und erlaubt einen kontrollierten, selektiven Datentransfer. Jede Anlage wird sinnbildlich unter eine schützende "Käseglocke" gestellt. Das Bild verdeutlicht einerseits den Schutz vor Cyberattacken, andererseits das hohe Maß an Datentransparenz. Über ein zentrales Management können die einzelnen Käseglocken, also die OT-Schutzinstanzen, zudem ohne Wartungsfenster aktualisiert und gehärtet werden.
Ein weiterer Vorteil liegt in der lückenlosen Kommunikationsdokumentation: Alle IT/OT-Interaktionen werden erfasst, archiviert und sind jederzeit nachvollziehbar – ein entscheidender Aspekt für Compliance und forensische Analysen.
Wer Retrofitting, unnötige Software-Modernisierungen oder den Kauf neuer Maschinen vermeiden kann, reduziert den finanziellen Druck spürbar. edge.SHIELDOR ermöglicht dies. Die Lösung erlaubt zudem eine sichere Fernwartung. Sie verlängert darüber hinaus die Software-Lebenszyklen und senkt den Verwaltungsaufwand von Anlagen erheblich. TRIOVEGA beziffert die Kostenreduktion für OT-Sicherheitsmaßnahmen um bis zu 80 Prozent.
Zudem ist keine zusätzliche Hardware erforderlich, die sonst beschafft, installiert und konfiguriert werden muss. Das System arbeitet im Hintergrund, sodass die Produktion selbst bei anstehenden Updates sicher weiterläuft. Nur autorisierte Nutzer erhalten Zugriff, integriert beispielsweise über bestehende Active-Directory-Instanzen und optional ergänzt durch SAML-Authentifizierung.
Die wichtigsten Vorteile im Überblick:
Durch die OEM-Partnerschaft mit Acronis entsteht eine durchgängige industrielle Cyber-Resilience-Schicht, die Produktionssysteme nicht nur absichert, sondern deren Wiederherstellungsfähigkeit und Datenverfügbarkeit entscheidend verbessert.
Acronis liefert marktführende Backup-, Recovery- und Cyber-Protection-Technologien insbesondere im OT-Umfeld – mit Unterstützung selbst für ältere Systeme bis zurück zu Windows XP SP2. In Verbindung mit der sicheren Kommunikations- und Validierungsebene des edge.SHIELDOR entsteht eine Backup-Pipeline, die Daten bereits vor der Sicherung überprüft, scannt und strukturell validiert. Dadurch sinkt der Wiederanlaufaufwand im Störungsfall erheblich, und zugleich wird der Zeitraum minimiert, aus dem Daten im Ernstfall wiederhergestellt werden müssen.
Im Zusammenspiel erfüllen beide Lösungen zentrale Bereiche des NIST-Frameworks: edge.SHIELDOR übernimmt Protect und Detect, während Acronis den Bereich Recover abdeckt.
Unternehmen profitieren so von kürzeren Wiederanlaufzeiten (RTO) und deutlich geringeren Datenverlustintervallen (RPO), während sämtliche Backup- und Restore-Vorgänge auditierbar, nachvollziehbar und OT-tauglich durchgeführt werden. Gemeinsam liefern Triovega und Acronis eine Lösung, die sichere industrielle Konnektivität mit führender Cyber-Protection vereint – ein entscheidender Vorteil für jede Produktion, die sich weder Stillstand noch Datenverlust leisten kann.
Die Bündelung dieser Kompetenzen schafft einen strukturierten Schutzrahmen, der Produktionsbetrieben hilft, sowohl heute als auch in Zukunft widerstandsfähig gegenüber dynamischen Bedrohungslagen zu bleiben.
OT-Sicherheit ist ein wichtiger Bestandteil der Cybersicherheit und hat sich zu einem Schlüsselfaktor für betriebliche Stabilität und regulatorische Konformität entwickelt. Eine OT-Sicherheitsberatung zeigt Wege und Lösungen auf.
Ältere Maschinen stellen ein Risiko aufgrund veralteter Betriebssysteme und unsicherer Kommunikationsprotokolle dar, die Angreifern Zugang ermöglichen. Zudem bestehen Herausforderungen durch fehlenden Support und uneinheitliche Schnittstellen.
edge.SHIELDOR isoliert OT-Netzwerke von IT-Infrastrukturen, transformiert unsichere Protokolle in sichere Formate und ermöglicht kontrollierten Datentransfer, wodurch die Produktion ungestört verläuft.
edge.SHIELDOR reduziert den finanziellen Druck, vermeidet Retrofitting und Software-Modernisierungen, verlängert die Lebenszyklen älterer Maschinen, senkt den Verwaltungsaufwand und spart bis zu 80 Prozent der OT-Sicherheitskosten.