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Die Mobilitätsinfrastruktur steht in ganz Europa unter großem Druck. Sanierungsstau, Klimaziele und steigende Verkehrsbelastung verlangen nach neuen Vergabeformen, schnellen Bauprozessen und erfahrenen Fachkräften mit Tatkraft. Deswegen ist Bürokratieabbau gerade bei Ausschreibungen so dringend nötig.
Straßen, die Schwerlasttransporter kaum noch halten. Brücken, deren Tragfähigkeit seit Jahren kritisch ist. Schienennetze, die alltäglich Verspätungen verursachen. Die Mobilitätsinfrastruktur in Europa ist vielerorts deutlich schwach – und das in einer Phase hoher Anforderungen.
Allein in Deutschland gelten rund 18.000 Brücken als sanierungsbedürftig. Gleichzeitig steigen Verkehrsaufkommen, Verstädterung und logistische Anforderungen dauerhaft. Der Handlungsdruck ist entsprechend hoch. Öffentliche Haushalte reagieren: Zwischen 2025 und 2036 sollen in Deutschland rund 500 Milliarden Euro aus einem Sonderfonds in die Infrastruktur fließen. Geld allein jedoch beschleunigt keine Projekte.
In der Baupraxis zeigt sich ein zentrales Problem: langwierige, fragmentierte Vergabe- und Planungsprozesse. Klassische Ausschreibungsmodelle trennen Planung, Bau und Betrieb strikt voneinander. Innovative Ansätze werden ausgebremst, Zuständigkeiten und Verantworlichkeiten verteilen sich auf viele Akteure, Zeitpläne ziehen sich immer weiter in die Länge. Es zeigt, dass die Bürokratie ein Hemmnis darstellt und dafür sorgt, dass Effizienzen nicht gehoben werden.
Insbesondere bei Ersatzneubauten – zum Beispiel von Brücken – verlängern Planfeststellungsverfahren die Laufzeiten von Projekten erheblich.
Aus Sicht der Baupraxis braucht es dringend strukturelle Anpassungen, um den Ausbau von Infrastruktur spürbar zu beschleunigen. Paket-Ausschreibungen bündeln mehrere Leistungen in einem Vertrag und reduzieren bürokratischen Aufwand und Schnittstellen. Funktionale Ausschreibungen schreiben zwar den Zweck eines Bauwerks vor, lassen aber Raum für technische Innovation.
Kombinationsausschreibungen gehen sogar noch einen Schritt weiter: Brückenbau, Straßenerneuerung, Markierungen und Sicherheitssysteme werden integriert, geplant und umgesetzt. Bei neuen Bauaufträgen kann stärker darauf geachtet werden, dass Materialien recycelt werden. Staatliche Auftraggeber können das bereits jetzt umsetzen und so nachhaltiges Bauen fördern.
Mobilitätsinfrastruktur ist seit jeher Teil des Kerngeschäfts der STRABAG SE. 2024 kamen rund 35 Prozent ihrer Aufträge auf diesen Bereich. Diese Marktposition kommt nicht von ungefähr, sondern ist das Ergebnis jahrzehntelanger Erfahrung in Straßen-, Brücken- und Bahnprojekten unterschiedlicher Größen.
„STRABAG hat die nötige Kompetenz im gesamten Infrastrukturbau und 40.000 Mitarbeitende. Wir können Planung, Fertigung und Bau aus einer Hand anbieten“, sagt Stefan Kratochwill, CEO der STRABAG SE. Genau diese Leistungsfähigkeit wird immer mehr zum entscheidenden Faktor bei komplexen Infrastrukturvorhaben.
Neben guter Organisation spielt technologische Unabhängigkeit eine zentrale Rolle. STRABAG betreibt konzernweit rund 550 eigene Produktionsstandorte in ihren Flächenmärkten. Mehr als 80 Prozent des benötigten Asphalts produziert STRABAG selbst. Robuste Lieferketten sichern die Umsetzung auch unter anspruchsvollen Umständen.
Auch was Nachhaltigkeit angeht, übernimmt der Konzern Verantwortung. Asphalt kann heute rein technisch vollständig recycelt und ressourcenschonend wiederverwendet werden. So ist Infrastruktur nicht nur effizienter, sondern auch zukunftsfähiger – ein entscheidender Beitrag zu klimapolitischen Zielen.
Als europäischer Technologiekonzern deckt STRABAG die gesamte Wertschöpfungskette beim Bau ab. Projekte werden als großes Ganzes betrachtet – von Planung über den Bau selbst bis hin zu Umnutzung oder Rückbau. Dieser Blick auf den Lebenszyklus von Projekten ermöglicht nachhaltige Entscheidungen schon in frühen Phasen.
Die Fähigkeit, Projekte nahezu jeder Größe und in allen Sparten umzusetzen, unterscheidet STRABAG von vielen Marktteilnehmern. Öffentliche und private Auftraggeber profitieren von Sicherheit beim Planen, Innovationskraft und Skalierbarkeit.
Funktionierende Verkehrswege sind mehr als technische Bauwerke. Sie sind wichtige Grundlagen für wirtschaftliche Entwicklung, funktionierende Gesellschaften und ökologische Transformationsprozesse. Die kommenden Jahre entscheiden darüber, ob Gelder bei Ausschreibungen effizient in leistungsfähige Infrastruktur investiert werden – oder im Bürokratiedschungel versickern, der so leicht abzubauen wäre.
Bürokratieabbau bei Ausschreibungen ist dringend notwendig. Mit reformierten Ausschreibungsmodellen, unkomplizierten Bauprozessen und erfahrenen Verantwortlichen lässt sich der notwendige Fortschritt realisieren. STRABAG bietet sich dabei als Akteur an, der nicht nur baut, sondern weiterdenkt – im Sinne des eigenen Leitsatzes: Work On Progress.
Bürokratie bei Ausschreibungen verzögert Bauprozesse und hemmt Innovation, da die klassischen Modelle Planung, Bau und Betrieb strikt trennen. Dies führt zu längeren Projektdauer und ineffizienter Nutzung von Baupraxis.
Die Infrastruktur in Europa leidet unter Sanierungsstau, steigenden Verkehrsbelastungen und kritischer Tragfähigkeit von Brücken und Straßen, was zusammen mit den Klimazielen neue Vergabeformen und schnelle Bauprozessen erfordert.
Zwischen 2025 und 2036 sollen in Deutschland rund 500 Milliarden Euro aus einem Sonderfonds in die Infrastruktur fließen, um die zunehmenden Verkehrsaufkommen und logistischen Anforderungen zu bewältigen.
Es werden Paket- und Kombinationsausschreibungen vorgeschlagen, die mehrere Leistungen bündeln und technische Innovationen ermöglichen. So wird der bürokratische Aufwand reduziert und die Effizienz gesteigert.
STRABAG bietet umfassende Kompetenz im Infrastrukturbau, Planung und Durchführung aus einer Hand. Sie zeichnen sich durch technologische Tiefe, Nachhaltigkeit und die Fähigkeit aus, Projekte jeder Größe europaweit umzusetzen.