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Straßenbeleuchtung zählt zu den größten Kostenblöcken der städtischen Infrastruktur. Außerdem verursacht ihr Betrieb selbstverständlich CO₂-Emissionen. Viele Kommunen und Energieversorger befassen sich daher mit der Frage, wie sie die Beleuchtung energieeffizienter und intelligenter gestalten können. Ohne klare Datenlage und ein zentrales Verwaltungssystem gestaltet sich dies jedoch schwierig. Hier setzt Software für Straßenbeleuchtung an, die speziell für die Erfordernisse des öffentlichen Sektors geschaffen wurde.
In deutschen Städten und Gemeinden entfallen je nach Struktur bis zu 50 Prozent des kommunalen Stromverbrauchs auf die Straßenbeleuchtung. Verschiedene Studien zeigen, dass moderne Technologien wie LED und intelligente Beleuchtungssteuerung erhebliche Einsparungen bringen könnten. Doch diese Potenziale zu erschließen, ist nicht trivial. Dies liegt einerseits an knappen Budgets und komplexen Förderbedingungen. Auf der anderen Seite mangelt es schlicht an Informationstransparenz.
So ist der Alltag vieler Bauhöfe und Stadtwerke nach wie vor von Papierakten, unvollständigen Bestandsdaten und historisch gewachsenen Dokumentationen geprägt. Leuchtenpläne liegen in Ordnern, Wartungsnachweise in Excel-Dateien und Standortdaten in GIS-Systemen. In der Regel sind all diese Informationsquellen nicht miteinander verknüpft. Dies erschwert einerseits die Verwaltung der Straßenbeleuchtung, andererseits die Erstellung von Auswertungen und Berichten für Modernisierungsmaßnahmen. Auch Nachweise zur Wirtschaftlichkeit, zum Energieverbrauch oder zur CO₂-Emission lassen sich in solchen Szenarien nur mit hohem manuellen Aufwand erstellen.
Zahlreiche Kommunen haben in den vergangenen Jahren Softwarelösungen eingeführt, die nur einzelne Teilaspekte des Straßenbeleuchtungsmanagements abdecken. So entstanden vielerorts Insellösungen ohne durchgängige Datenlogik. Medienbrüche, doppelte Datenpflege und fehlende Aktualität sind die Folge.
Ein weiteres Problem liegt in der mangelnden Flexibilität vieler Systeme. Straßenbeleuchtung ist kein statisches Asset. Umrüstungen, Wartungen, Störungen und gesetzliche Vorgaben verändern die Datenlage kontinuierlich. Starre Softwaremodelle geraten hier schnell an ihre Grenzen.
Professionelle Software für Straßenbeleuchtung löst die zuvor genannten Probleme, indem sie das Datenmanagement zentralisiert. Mit luxData.easy von sixData existiert eine Lösung dieser Art, die sich gezielt an Städte, Kommunen und Energieversorger richtet. Die Webanwendung bündelt technische, kaufmännische und organisatorische Daten in einer einzigen Struktur und ersetzt papierbasierte Abläufe konsequent durch digitale Prozesse.
Dokumente, Standortinformationen und Anlagendaten lassen sich in luxData.easy vollständig digital erfassen. Punkt-, Linien- und Flächenobjekte bilden die reale Infrastruktur präzise ab. Der Zugriff ist dank App ortsunabhängig möglich. Sämtliche Daten werden in Deutschland gehostet und unterliegen ISO-zertifizierten Sicherheitsstandards.
Besonderes Gewicht liegt bei der Software auf der einfachen Datenaufnahme. Über die luxData.easyApp können Mitarbeiter Leuchten direkt vor Ort per Smartphone oder Tablet erfassen und korrigieren. Möglichkeiten für den manuellen Datenimport aus Drittsystemen ergänzen diese Funktionalität. Damit sinkt der Zeitaufwand erheblich, während die Datenqualität steigt.
Die wichtigsten Eigenschaften im Überblick:
Im Kern unterstützt luxData.easy die vollständige Abbildung der Straßenbeleuchtungsinfrastruktur. Anlagen werden strukturiert erfasst, Wartungen und Arbeitsaufträge übersichtlich verwaltet. Kontrollen lassen sich dokumentieren, Prüfprotokolle automatisch erzeugen.
Die Anbindung an das bundesweite Störungsportal stoerung24.de erweitert die Transparenz. Bürger können Störungen an der Beleuchtung dort rund um die Uhr melden, die Meldungen fließen sodann direkt in die Bearbeitung ein. Auswertungen und Statistikfunktionen ermöglichen darüber hinaus belastbare Analysen zu Energieverbrauch, Wartungsaufwand oder Investitionsplanung. Zudem erleichtert die gleichzeitige grafische und tabellarische Sicht auf den Datenbestand die Abstimmungen zwischen Technik, Verwaltung und externen Dienstleistern.
Wie wirkungsvoll Software für Straßenbeleuchtung eingesetzt werden kann, zeigt das Projekt der Stadtwerke Celle. Seit März 2023 werden rund 10.000 Leuchten im Stadtgebiet auf LED-Technik umgestellt. Ziel ist eine Reduktion des Stromverbrauchs um mindestens 80 Prozent sowie eine Einsparung von 1.057 Tonnen CO₂ pro Jahr.
Die Investitionssumme beträgt 4,5 Millionen Euro, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit 1,35 Millionen Euro. Parallel zur technischen Umrüstung wurde das Lichtmanagement vollständig digitalisiert.
luxData.easy spielt dabei eine Schlüsselrolle. Die Software übernimmt die lückenlose Erfassung aller Leuchten, Kabel, Standorte und Prüfprotokolle. QR-Codes ermöglichen eine schnelle Zuordnung der Leuchten. Sämtliche Betriebsdaten sind in einem zentralen Dashboard verfügbar. Parameter wie Lichtstärke oder Schaltzeiten lassen sich direkt anpassen. Die Projektbeteiligten reduzieren damit ihren manuellen Aufwand deutlich und behalten jederzeit den Überblick über den Fortschritt ihres Projekts.
Straßenbeleuchtung verursacht bis zu 50 Prozent des kommunalen Stromverbrauchs und führt zu erheblichen CO₂-Emissionen. Die Verwaltung und Modernisierung sind aufgrund veralteter Systeme und Papierakten kompliziert.
Moderne Technologien wie LED bieten Einsparpotenziale, jedoch bestehen Hindernisse durch knappe Budgets, komplexe Förderbedingungen und fehlende Informationstransparenz.
Software wie luxData.easy zentralisiert das Datenmanagement, erlaubt die digitale Erfassung von Anlagen und Wartungen und bietet Zugriff auf Daten über eine App. Dies reduziert manuellen Aufwand und verbessert die Datenqualität.
luxData.easy ermöglicht die strukturierte Erfassung der Infrastruktur, unterstützt bei Wartungsaufträgen und erleichtert die Analyse von Energieverbrauch und Investitionsplanung, ergänzt durch Funktionen wie die Meldung von Beleuchtungsstörungen.
Das Beispiel der Stadtwerke Celle zeigt, dass durch Softwareeinsatz und LED-Umrüstung der Stromverbrauch um 80 Prozent gesenkt werden kann, was zu erheblichen CO₂-Reduzierungen beiträgt.