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Kryptowährungen haben in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Immer mehr Menschen investieren nicht nur in Kryptowährungen, sondern handeln auch aktiv damit. Für das Trading benötigen sie aber eine seriöse Plattform mit möglichst geringen Gebühren und nach dieser suchen sie häufig zuerst im Internet. Leider ist die Masse an Kryptobörsen, Trading-Plattformen & Co riesig und es ist für Laien schwierig zu unterscheiden, welche Angebote wirklich seriös sind oder wer beispielsweise mit gefälschten Bewertungen arbeitet. „Die meisten dieser Trading-Plattformen sind Betrug, was viele Anleger erst viel zu spät erkennen!“ sagt Dr. Marc Maisch, der sich als Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht auf Betrug spezialisiert hat. Viele seiner Mandanten, die auf Kapitalanlagebetrug reingefallen sind, haben nicht nur ihr „Investment“, sondern auch ihre gesamten Ersparnisse verloren. Nicht wenige sogar ihr Leben, wie der Rechtsanwalt mit leiser Stimme ergänzt. Als Anwalt für Anlagebetrug verrät, wie sich solche Horrorszenarien abspielen und leicht verhindern ließen und wie sich Betroffene wehren können und welche Auswege es gibt.
Ein Blick in die Geschichte genügt: Wo neue Chancen entstehen, wächst auch das Betrugsrisiko. Bereits im Jahr 1720 warb eine „South Sea Company“ mit angeblich extrem lukrativem Überseehandel. Die Aktie schoss nach oben. Im Sog des Erfolgs wurden bereits damals viele Anleger zum Opfer von übertriebenen Versprechen von Schwindlern.
Anders als zu Zeiten der „Südseeblase“ reichen heute wenige Mausklicks, um gewaltige Summen zu überweisen. Sogar in Echtzeit ins Ausland (wenn es sein muss).
Die Aussicht auf schnelle Gewinne oder ein Leben vom Trading wirken für viele verlockend. Genau darauf setzen Betrüger: mit unrealistischen Renditeversprechen, professionell gestalteten Plattformen, persönlicher Ansprache und Kommunikation, die man heute nicht mehr gewohnt ist, wickeln die Täter ihre Opfer um den Finger.
Die Fälle, die Anwälte für Anlagebetrug schildern, folgen oft demselben Muster. Der Einstieg beginnt mit Werbung auf Social Media, garniert mit angeblich prominenten Namen oder Formaten wie „Lanz“, „Jauch“ oder „Höhle der Löwen“. Auch bei LinkedIn oder Dating-Apps werden Opfer gezielt angelockt.
Trotz anfänglicher Skepsis kippt die Stimmung, sobald die erste Auszahlung klappt. Das Vertrauen (und die Gier) steigt mit immer höheren Renditeversprechen der „Broker“ am Telefon. Die Opfer sehen sich bestätigt, in dem sie entsprechende Gewinnentwicklungen auf ihren (manipulierten) Handelskonten einer Trading-Plattform verfolgen. Schrittweise werden Opfer zu hören Einzahlungen gedrängt.
Unerwartet kommt es zum Bruch mit dem „Broker“, wenn ein Opfer vehement eine Auszahlung fordert oder nicht mehr einzahlen kann: Auszahlungen werden blockiert, Konten gesperrt oder es werden plötzlich „Steuern“, „Gebühren“ oder „Verifizierungszahlungen“ verlangt. Wer zahlt, zahlt meist weiter, ohne je an sein Geld zu kommen. Viele Betroffene verlieren dadurch nicht nur Kapital, sondern auch Vertrauen: Sie begegnen selbst seriöser Hilfe mit Misstrauen. Genau das spielt den Tätern in die Hände und verzögert oft die Schritte, die notwendig wären, um Ansprüche zu sichern und gegen die Betrüger vorzugehen.
Die Aufklärung von Anlagebetrug ist in der Praxis häufig äußerst kompliziert, weil die Täter systematisch alles daran setzen, Geldflüsse zu verschleiern und Spuren zu vermischen. Typisch sind dabei mehrstufige Zahlungswege über sog. Finanzagenten, Konten Dritter oder Konten von Dienstleistern. Insbesondere Transaktionen mit Kryptowährungen, die über zahlreiche Wallets weitergeleitet, gesplittet oder über verschiedene Plattformen verschoben werden, sind bei den Beteiligten der organisierten Kriminalität beliebt. Hinzu kommt: Jeder Fall ist anders – die Abläufe, Beteiligten, eingesetzten Plattformen und Zahlungswege unterscheiden sich erheblich. Deshalb sind weder allgemeine Aussagen anhand offizieller Kriminalstatistiken noch pauschale „Erfolgseinschätzungen“ im Einzelfall verlässlich.
Gerade in diesem Umfeld treten leider auch viele schwarze Schafe auf, die betrogenen Anlegern mit marktschreierischen Versprechen unrealistisch hohe Erfolgsaussichten vorgaukeln, etwa durch Werbeaussagen mit Prozentangaben („Rückholung zu mehr als 50 % erfolgreich“ o.ä.). Solche Pauschalversprechen werden der tatsächlichen Komplexität der Sachverhalte nicht gerecht und bergen das Risiko weiterer Enttäuschungen oder sogar neuerlicher Schädigungen. In der letzten Zeit mehren sich sogar Werbeauftritte von Fake-Rechtsanwälten und anderen „Recovery“-Betrügern, vor denen die Polizei ausdrücklich warnt.
Die Kanzlei Maisch.law ist gemeinsam mit Kryptobetrugshilfe.de darauf spezialisiert, Betrugsfälle sorgfältig und strukturiert zu analysieren. Ziel ist es, mit einer Kombination aus der vollumfänglichen Erfassung des Sachverhalts und softwaregestützten Analyse sowie durch persönliche Gespräche mit den Anlegern konkrete Ansatzpunkte zu identifizieren: Dazu gehören insbesondere IT-forensische Auswertungen, die Abgabe von Geldwäsche-Verdachtsmitteilungen sowie die Meldung von Täterwallets bei Kryptobörsen. Auf diese Weise können Auszahlungen unrechtmäßig verwendeter Gelder unter Umständen eingeschränkt werden, um Strafverfolgungsbehörden zu ermöglichen, Ermittlungsmaßnahmen gegen die Empfänger oder deren Konten durchzuführen, bevor es zu spät ist. In jedem Fall werden von der Kanzlei und der Kryptobetrugshilfe.de Ermittlungsansätze und Spurenlisten zusammengetragen und der Kriminalpolizei zur Verfügung gestellt. Mit den Ermittlungsbeamten der Polizei und mit den Staatsanwaltschaften befindet sich Dr. Maisch laufend im Austausch, um Ermittlungen bestmöglich zu unterstützen.
In praktisch jedem Fall werden zudem verdeckte Risiken für die Geschädigten aufgedeckt. Beispielsweise erhalten Betroffene anfangs vermeintliche Gewinnausschüttungen oder sogar zinsfreie Darlehn ihrer „Broker“. Bereits durch die Annahme von Geldern, die aus einer rechtswidrigen Quelle herrühren, kann man sich wegen Geldwäsche gemäß § 261 Strafgesetzbuch strafbar machen. Die Folgen eines solchen Verdachts können für Geschädigte zum „Einfrieren“ ihrer Bankkonten bis hin zu Vermögensarresten führen, wenn nicht schnell gehandelt wird.
Ein häufig unterschätztes Risiko bei Anlagebetrug ist der Identitätsdiebstahl. Viele Betroffene übermitteln auf vermeintlichen Trading-Plattformen Ausweiskopien, Selfies, Adressdaten, Bankverbindungen oder sogar Nachweise zur Mittelherkunft, weil dies als „Verifizierung“ (KYC) dargestellt wird. Diese Daten können anschließend missbraucht werden, etwa zur Eröffnung weiterer Bankkonten oder Bestellung von Kreditkarten, zur Beantragung von Krediten, zur Registrierung neuer Krypto-Accounts oder für weitere Betrugshandlungen unter dem Namen der Geschädigten. Zusätzlich besteht die Gefahr, dass die Täter die Identität später gezielt einsetzen, um Druck aufzubauen („wir melden Sie wegen Geldwäsche“) oder neue Zahlungen zu erzwingen. Deshalb ist es wichtig, nicht nur den Geldfluss zu betrachten, sondern auch die Abflüsse personenbezogener Daten frühzeitig zu erkennen, zu dokumentieren und geeignete Schutzmaßnahmen einzuleiten.
Viele Fälle haben für die Geschädigten auch noch ein zivilrechtliches Nachspiel. Wer Geld von Dritten erhalten hat, sieht sich häufig entsprechenden Rückzahlungsaufforderungen, auch von Anwälten, ausgesetzt. Häufig zu Unrecht, wie Dr. Maisch erklärt: „Es kommt darauf an, ob der Geschädigte das erhaltene Geld noch hat (Bereicherung) und wenn nicht, was damit passiert ist.“ Die Rechtsanwälte von Maisch.law beraten und vertreten ihre Mandanten daher nicht nur strafrechtlich, sondern auch zivilrechtlich – etwa um Rückzahlungsansprüche durchzusetzen, Zahlungsströme zu sichern, oder unrechtmäßige Forderungen von Drittgeschädigten konsequent abzuwehren.
Auf Kryptobetrugshilfe.de finden Betroffene eine seriöse und niedrigschwellige Anlaufstelle, wenn Auszahlungen verweigert werden, Daten abgeflossen sind oder sonstige Schäden durch unseriöse Plattformen und Täterstrukturen entstanden sind. Aktuelle Warnungen sind über den Blog abrufbar. Über ein Kontaktfeld kann man schnell eine erste Einschätzung oder einen Broker-Check abrufen.
In Kooperation mit der Kanzlei Maisch.law und weiteren ausländischen Anwaltskanzleien wird zudem eine rechtliche Beratung und Vertretung für Opfer von Anlagebetrug, Kryptobetrug oder sonstiger Betrug angeboten. Dr. Marc Maisch und sein Team zählt zu den wenigen Rechtsanwaltskanzleien in Deutschland, die sich seit vielen Jahren auf Cybercrime und Betrug im Internet spezialisiert haben.
Dr. Marc Maisch übernimmt nicht nur die juristische Aufarbeitung und Durchsetzung der Ansprüche, sondern arbeitet hierfür eng mit einem Netzwerk aus spezialisierten IT-Forensikern, First-Incident-Response-Dienstleistern und technischen Experten („Hacker“-Teams im legalen Rahmen) zusammen. Dadurch beschränkt sich die Unterstützung nicht auf das reine Erstatten einer Strafanzeige, sondern umfasst – je nach Fall – auch eigenständige, strukturierte Analysearbeit: etwa die forensische Auswertung von Kommunikations- und Zahlungswegen, das technische Nachzeichnen von Angriffspfaden sowie die Aufbereitung verwertbarer Erkenntnisse für Polizei, Staatsanwaltschaft und beteiligte Plattformen.
Die Kooperation mit erfahrenen Spezialisten wie Timo Züfle und weiteren Partnern stellt sicher, dass juristische und technische Perspektiven verzahnt werden und Täterspuren dort verfolgt werden können, wo klassische Standardmaßnahmen häufig an Grenzen stoßen. So können nicht nur Chancen zur Sicherung oder Einschränkung unrechtmäßiger Geldflüsse verbessert werden, sondern auch Risiken für die Betroffenen frühzeitig erkannt und rechtlich abgefedert werden.
Mit dem Anspruch, Opfern von Krypto-, Cyber- und Onlinebetrug nicht nur „gute Ratschläge“, sondern konkrete und aktive Unterstützung zu bieten, wurde das Angebot ins Leben gerufen und seitdem kontinuierlich ausgebaut. Dazu gehören insbesondere:
Jeder Fall ist anders: Daher analysiert Rechtsanwalt Dr. Marc Maisch jeden Betrugsfall gemeinsam mit seinem Team. Er berät und vertritt seine Mandanten zu allen Fragen rund um Anlagebetrug, Kryptobetrug und Cybercrime. Durch sorgfältige Fallanalyse, Prüfung von rechtlichen Ansprüchen oder Abwehr unberechtigter Forderungen kämpft er bis vor Gericht für das Recht seiner Mandanten.
Ein Anlagebetrug im Zusammenhang mit Kryptowährungen beginnt meist mit einem verlockenden Angebot, dass man bereits aus 250 Euro mehrere tausend Euro Gewinn machen kann. Die Täter setzen auf lange Telefongespräche und ewige WhatsApp-Chats, in denen sie sich freundschaftlich und vertrauenswürdig ausgeben. Kleine Auszahlungen oder Rückzahlungen schaffen zusätzliches Vertrauen, bis plötzlich Zahlungen verweigert oder zusätzliche Gebühren gefordert werden.
Unseriöse Trading-Plattformen sind für Verbraucher in der Regel nur daran erkennbar, dass sie mit „Brokern“ in persönlichem Austausch stehen. Wenn dieser Austausch per Telegram, WhatsApp oder E-Mail abgewickelt wird und gleichzeitig unglaubliche Renditeversprechen gemacht werden, sollte man sehr vorsichtig sein. Derartige Angebote sind in der Regel betrügerischer Natur.Renditezusagen, ungewöhnlich viel persönlicher Service per Telefon oder Chats, Callcenter-Geräusche im Hintergrund und unklare Geschäftsbedingungen sind typische Erkennungsmerkmale.
Die IT-Forensiker der Kryptobetrugshilfe.de leisten einen wichtigen Beitrag dazu, den Geldfluss von abhandengekommenen Vermögenswerten aufzuspüren: Auf der Blockchain, über Geldwäschebeauftragte oder mit OSINT- oder IT-Forensik.Die Kanzlei Maisch.law Rechtsanwälte berät mit Mandanten mit einem Team von international ansässigen Rechtsanwälten rund um Anlagebetrug, Identitätsdiebstahl, Kryptobetrug, Geldwäschevorwürfe sowie bei der Abwehr und Ermittlung von Cybercrime. Zivilrechtliche Ansprüche werden außergerichtlich und gerichtlich verfolgt, um Geld zurückzuholen oder Schadenersatzansprüche geltend zu machen.
Schnelles Handeln von spezialisierten Rechtsanwälten verhindert weitere Schäden und erhöht die Chancen, mit Hilfe von Justizbehörden verlorenes Geld zurückzubekommen. Ein Anwalt kann ebenfalls helfen, andere Personen vor ähnlichen Betrugsfällen zu schützen.
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